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L.O. Flüchter: Rechnungslegung in OsteuropaDie Bilanzierungsvorschriften der europäischen Rechnungslegung befinden sich im Umbruch. Ab 2005/2007 werden die internationalen Standards IFRS (International Financial Reporting Standards) innerhalb Deutschlands angewandt, im angrenzenden Ausland entwickeln sich ebenso neue Grundsätze der Jahresabschlusserstellung. Aufgrund der Osterweiterung der Europäischen Union konkretisieren sich in Polen, Tschechien und Ungarn neue Bilanzierungswelten. Insgesamt wird die EU um zehn Staaten erweitert, zum 1. Mai 2004 werden ost- und mitteleuropäischen Staaten, sowie Zypern und Malta als Mitglieder aufgenommen. Osteuropa öffnet sich für internationale Investoren, die hier einen konjunkturellen Aufschwung sehen. So dürfen ausländische Unternehmen seit dem Jahr 2000 Betriebsstätten in Polen gründen. Die Rechtsformen (Personen- und Kapitalgesellschaften) sind ähnlich bzw. formaljuristisch wie in Deutschland gestaltet. Aus fiskalischer Sicht fällt ebenso Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer an, die Berechnung der Umsatzsteuer erfolgt analog zu deutschem Recht. In Osteuropa (von deutschen Unternehmen) erzielte Gewinne werden beim Transfer nach Deutschland durch Doppelbesteuerungsabkommen geregelt. Hier gibt es in Polen einige "Sonderwirtschaftszonen", die steuer- und wirtschaftlich begünstigt werden. Der Wirtschaftsraum um Berlin/Dresden (Ostbrandenburg) profitiert hiervon. Zur steuerlichen Förderung in Ostdeutschland zählen sowohl steuerfreie Investitionszulagen als auch steuerpflichtige Investitionszuschüsse. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) erhalten eine besonders hohe Förderung. Daneben ist der EU-Beitritt für Slowenien und Rumänien für 2007 geplant. Agrar-, Forst- und Landwirtschaft sind in den osteuropäischen Staaten ein sehr großer Wirtschaftssektor, jedoch erfolgt zunehmend eine Entwicklung hin zu boomenden Wirtschaftsnationen. Somit sind die strukturellen und politischen Rahmenbedingungen für ein Wachstum des gesamteuropäischen Wirtschaftsraums äußerst positiv. Wenn Sie weiter lesen möchten, laden Sie
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