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Rollenspiel

Das Rollenspiel ist eine Methode, vorhandene Verhaltensweisen zu überprüfen und neue Verhaltensweisen zu erproben. Rollenspiele dienen der Verbesserung der Handlungskompetenz durch eigenes Erfahren und durch Rückmeldungen (Feedback) von Beobachtern. Ein Rollenspiel hat grundsätzlich drei Phasen:
1. Phase = Vorbereitung
2. Phase = Spiel
3. Phase = Auswertung

So funktioniert es:

Vorbereitungsphase
1.   Legen Sie das Thema fest
2. Klären Sie die Rollen. Vergewissern Sie sich, ob jedem Mitspieler seine Rolle klar ist.
3. Legen Sie Beobachtungskriterien fest und verteilen Sie die Beobachtungsaufträge.
Spielphase
4. Identifizieren Sie sich mit Ihrer Rolle.
5. Führen Sie das Rollenspiel ohne Unterbrechung durch.
Auswertungsphase
6. Verlassen Sie Ihre Rollen.
7. Werten Sie das Rollenspiel gründlich aus.
Beispiele für Auswertungsthemen sind:
  -   Wie haben sich die Rollenspieler gefühlt?
  - Wurde die Rollenverteilung eingehalten?
  - Welche Verhaltensweisen und Meinungen der Rollenspieler haben Ihnen gefallen oder missfallen?
  - Wurde sachlich argumentiert?
  - Wie haben die Rollenspieler Sprache, Mimik, Gestik eingesetzt?
  - Sind Ihnen eigene Haltungen oder Meinungen bewusst geworden?
  - Welche Lösungen standen zur Entscheidungsfindung?
    Welche Qualität hatte die Entscheidungsfindung?
  - Welche Konsequenzen ergeben sich für das künftige Verhalten der Rollenspieler?

Das ist zu bedenken:

Beim Rollenspiel geht es nicht darum, welche Lösung letztlich herauskommt, sondern wie diese Lösung angestrebt wird. Daher ist die Auswertung des Rollenspiels genauso wichtig wie das Rollenspiel selbst.